9.3.2022

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Reflektieren Sie Ihre Kommunikation!?

Werden in Unternehmen viele Monologe gehalten, Arbeitsanweisungen via Appelle ausgegeben, kann keine Verbindung zu den Mitarbeitern entstehen. Es verhindert zu erfahren, was sie denken oder fühlen. Das sind oft Gewohnheiten, die jedoch mit Vorurteilen über die Fähigkeiten der Mitarbeiter zusammenhängen oder mit eingefahrenen Prägungen. Für eine weitere Entwicklung, hin zur Debatte, hilft es die Denkweise zu hinterfragen.

Während einer Debatte darf offen diskutiert, Argumente ausgetauscht werden. Wobei wir uns
hier auf einer rein rationalen, faktenbasierten Kommunikation befinden. So darf über vieles geredet werden, jedoch gibt es oftmals Tabus wie z. B. Vorgehensweisen, Führung oder Kennzahlen. Und dennoch stehen diese Themen im Raum.

Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen, dass wir Menschen neben unserer rationellen Intelligenz auch über eine Herz- und Bauchintelligenz verfügen. Sobald wir etwas mit unserer Herz- oder Bauchintelligenz erkennen, dennoch nicht danach handeln, erzeugt das Zynismus. Viele Unternehmenskulturen sind vom Zynismus
geprägt. Mehr Ehrlichkeit, Offenheit und die Fähigkeit, seine eigenen Fehler zu sehen unterstützen darin, dem Zynismus zu entkommen.

Ist die Bereitschaft zur offenen Kommunikation gegeben, sprechen wir vom Dialog. Gesprächspartner wechseln die Perspektive, versetzen sich empathisch in das Gegenüber, Verbindung wird geschaffen. Meetings in denen echter Dialog gepflegt wird, sind nicht nur viel kurzweiliger als von Monolog und Debatten geprägte Treffen. Sie sind viel effektiver.

Beschlüsse die in einem echten, offenen Dialog gefällt werden, empowern und können eine enorme Kraft entfalten. Denn im Dialog werden die Emotionen berücksichtigt. In meinen Workshops erlebe ich immer wieder Mitarbeiter, die sich erstmals mit Führungskräften in einen offenen Austausch begeben. Das erfordert Mut und das Verlassen der Komfortzone. Baut dafür aber eine Menge Vertrauen auf. Mit seinen eigenen Gefühlen gut im Kontakt zu sein, erleichtert den Weg zur Co-Kreation.

Die größte Chance des Wandels ist es, gemeinsame Möglichkeiten zu erkennen und kollektive Kreativität zu fördern. Das bedeutet uneingeschränkter Austausch von Gedanken und Ideen über alle Hierarchien. Emotionale Wahrnehmungen sind erwünscht, neue
Denkansätze willkommen. Was uns davon abhält? Unsere Angst vor Kontrollverlust.

Lernen Menschen in Unternehmen Urteile, Zynismus und Angst loszulassen kann sich eine co-kreative Zusammenarbeit etablieren, Mitarbeiter können weitere Kompetenzen erlangen, das Einfluss- und Bedeutsamkeitserleben wird erhöht. Sie fühlen sich verbunden.

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